The art of painting water

POINTS of Contact visiting Friedel Anderson’s studio How is it possible to capture a substance that has neither a colour nor a form of its own with an artist’s brush? And what is so attractive about a painting of the sea? Or of a glass of water? Friedel Anderson, born in 1954, lives and works in Itzehoe. The artist has remained true to realism ...

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100 x 100

Eine Fotodokumentation zum Leben auf engstem Raum Im Jahr 2006 nahm der deutsch-amerikanische Fotograf Michael Wolf (*1954 in München) Fotos von Bewohnern in ihren Zimmern in einem Gebäude in Hongkong, Shek Kip Mei, auf. Der geschichtsträchtige Gebäudekomplex ist bis heute in großen Teilen abgerissen worden. Wolf benutzte ein Weitwinkel-Objektiv, das so viel der Innenräume wie möglich erschließt. Jedes Zimmer war 10 mal 10 Fuß ...

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Der Spielmacher

Werner Ruhnau im Porträt Werner Ruhnau ist ein wahrhaft Unruhiger. Im Gespräch springt er von der Politik zur Kunst, vom Theater zur Architektur, von Hellerau im Jahr 1911 ins Essen von 2014. Der BauKünstler wirkt mit seinem Wollkäppi fast wie ein junger Wilder, sitzt mal auf dem Boden, holt dann schnell ein Buch aus dem Regal, erklärt einen Entwurf. Aller Jugendlichkeit zum Trotz gehört ...

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Less Architecture, More Biennale

Ein Rückblick auf dreizehn Architektur-Biennalen in Venedig Zukunft oder Gegenwart der Vergangenheit: Ist Venedig überhaupt der passende Ort, um neue Architektur zu präsentieren, oder sehnt man sich in der Serenissima stets aufs Neue nach einem Rückblick in die Baugeschichte? In diesem Jahr kuratiert Rem Koolhaas die 14. Architektur-Biennale – auf der ersten Biennale 1980 war er auch schon dabei. Mit erst dreizehn Ausgaben um ...

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In Serie: Der Architekt

1.000 goldglänzende Skulpturen in einem Hochregal inmitten eines venezianischen Gartens – mit Rollkragen, Helm und Planrolle unterm Arm. Ihre äußere Erscheinung könnte vielleicht dem entsprechen, was dem Image eines Architekten heutzutage anhaftet. Er misst allerdings nur ca. 30 cm in der Höhe und lässt sich in (und auf) den Arm nehmen. Er kann nicht Auto fahren, fährt aber gern mit (kommt aber ein bisschen ...

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John Cage: 4’33

„Wherever we are, what we hear is mostly noise. When we ignore it, it disturbs us. When we listen to it, we find it fascinating.“1   Barbican Hall, London, 16. Januar 2004. Ein Dirigent. Ein unbewegter Taktstock. Ein Dirigentenpult. Darauf ein Wecker. Ein Orchester. Kein Laut (wirklich KEINER?). Das Publikum: gebannt. 4 Minuten und 33 Sekunden. 4’33 ist das wohl berühmteste Stück des US-amerikanischen ...

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Falten unterstützt das Gleichgewicht

Pause Stillstand, Architektur und Origami – wie passt das zusammen? Sehr gut, finden wir. Im Moment verweilen, die Zeit gar vergessen, sich in nahezu meditativer Ruhe dem Falten eines sorgfältig ausgewählten Papiers widmen, die Form wachsen sehen, langsame, bedachte  Bewegungen der Finger, die über die geknickten Ränder des Blattes streichen … Die papiernen Skulpturen können teils simpel in ihrer Form, teils atemberaubend in ihrer ...

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Ästhetik der stillen Körper

Die Aktfotografie von Günter Rössler  „Er verrät die Frauen nicht – ihre Empfindsamkeit und Verletzbarkeit werden in den Aktfotos spürbar!“ Renate, ehemaliges Aktmodell, schwelgt im Film in der Erinnerung der vergangenen Tage, an denen sie dem Fotografen Günter Rössler (1926–2012) Modell stand. Fast wie von Rodin, wie für die Ewigkeit in Stein gemeißelt, lassen sich die Figuren betrachten, deren Protagonistinnen kühn und verletzbar, ästhetisch ...

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Das gläserne Auge

Atmosphären der Transparenz in Film und Architektur Der Vortrag von Marcel Bächtiger im BerührungsPUNKTE Palazzo anlässlich der Architektur-Biennale in Venedig thematisiert die Wechselbeziehung zwischen Architektur, Glas und Atmosphäre anhand verschiedener Filmbeispielen. Das Medium des Films wird als Betrachtungsinstrument aufgefasst, das die inhärenten Atmosphären von Raum und Architektur sichtbar macht und inszenatorisch überhöht. Dem Material Glas kommt dabei eine besondere Bedeutung zu: Als gleichzeitig verbindendes ...

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Arbeiten mit Licht und Tiefe

Die Architektin und Glaskünstlerin Daniela Schönbächler Mit Venedig hatte Daniela Schönbächler ursprünglich wenig im Sinn. Die ersten Erfahrungen waren miserabel, die Meinung schnell gebildet. Eine groß angelegte Abzocke, völlig überlaufen, im Sommer heiß und schwül. Einmal kam sie wieder, nun im Winter. Sich Venedig anzusehen war nun ein – wenn auch mäßig interessantes – Vergnügen. Die Idee, hier zu leben, wäre ihr zumindest als ...

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